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Einfache Kapillarblutentnahme innerhalb von 2 Minuten
Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
Labor-Ergebnisse als PDF oder online
HbA1c ist ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Der Laborwert misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut, das entsteht, wenn sich Zucker an Hämoglobin bindet.
Ein HbA1c-Test wird empfohlen für: Personen mit Verdacht auf Diabetes mellitus (z. B. Symptome wie erhöhter Durst, häufiges Wasserlassen) Patienten mit bekanntem Diabetes zur Therapiekontrolle Menschen mit familiärem Risiko für Diabetes Übergewichtige Personen mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen
Der Test dient der Diagnose von Diabetes mellitus und der Überwachung der Blutzuckereinstellung bei Patienten mit Diabetes. Er gibt Aufschluss darüber, wie gut der Blutzucker in den letzten Wochen kontrolliert wurde.
Ein hoher HbA1c-Wert weist auf eine unzureichende Blutzuckereinstellung hin und kann auf Diabetes hinweisen. Symptome bei einem dauerhaft erhöhten Blutzucker sind: Erhöhter Durst Häufiges Wasserlassen Müdigkeit und ungewollter Gewichtsverlust Ein niedriger HbA1c-Wert ist normalerweise unauffällig, kann jedoch bei Überkorrektur mit Insulintherapie oder starkem Untergewicht auftreten.
Die Testung kann unabhängig vom Nahrungsaufnahmezustand und zu jeder Tageszeit erfolgen. Bei bestehendem Diabetes sollte der Test alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden.
Der Test ist unabhängig von kurzfristigen Blutzuckerschwankungen und daher sehr stabil. Hämoglobinvarianten oder bestimmte Erkrankungen (z. B. Anämie, Niereninsuffizienz) können die Ergebnisse verfälschen. Der HbA1c-Wert ist nicht geeignet, um akute Blutzuckerschwankungen zu messen; dafür sind andere Tests wie der Nüchternblutzucker erforderlich.
Eisen ist ein Spurenelement, das für die Bildung von Hämoglobin und den Sauerstofftransport im Blut essenziell ist. Der Laborwert misst die Konzentration von Eisen im Serum und dient der Beurteilung des Eisenstoffwechsels.
Ein Eisen-Test wird empfohlen für: • Menschen mit Symptomen wie Müdigkeit, Blässe oder Atemnot (Hinweis auf Anämie) • Patienten mit Verdacht auf Eisenmangel oder Eisenüberladung (z. B. Hämochromatose) • Überwachung von Patienten mit chronischen Blutverlusten (z. B. bei Magen-DarmErkrankungen) • Frauen mit starker Menstruation oder während der Schwangerschaft
Der Test dient der Diagnose von Eisenmangelanämie, Eisenüberladung oder der Abklärung von Symptomen, die auf Störungen im Eisenstoffwechsel hindeuten. Er hilft auch, den Erfolg einer Eisentherapie zu überwachen.
Ein niedriger Eisenwert weist auf: • Eisenmangel durch Blutverlust oder unzureichende Aufnahme • Chronische Entzündungen, die den Eisenstoffwechsel beeinfluss Ein hoher Eisenwert kann durch: • Hämochromatose (genetische Eisenüberladung) • Bluttransfusionen oder eisenhaltige Medikamente Symptome bei Eisenmangel: • Müdigkeit, Blässe, brüchige Nägel • Atemnot bei Belastung
Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Der Eisenwert allein reicht oft nicht aus; Ferritin (Eisenspeicher) und Transferrin (Eisentransport) sollten ebenfalls bestimmt werden. • Chronische Krankheiten können den Eisenstoffwechsel verändern, ohne dass ein echter Mangel vorliegt (Anämie chronischer Erkrankungen). • Eine Überdosierung von Eisenpräparaten kann toxisch sein und sollte vermieden werden.